Von Kathleen Kampes, ejw Heilbronn
Eine Woche hatten Jungschar- und Jugendgruppen, Schulklassen, Gemeindegruppen, Konfirmanden und andere Interessierte die Möglichkeit, das Leben Martin Luthers und die Entwicklung der Reformation eindrücklich und gebündelt zu „er-leben“ und erstmalig oder neu zu „be-greifen“.
Beim Rundgang durch acht lebensgroße Stationen wurde den Besuchern die Geschichte erzählend näher gebracht, aufgelockert und gleichzeitig vertieft durch anschauliche Theaterszenen, Aktionen mit den Besuchern, Filmausschnitten, Musik und gemeinsames Feiern.
In meiner Praxis erlebe ich wenig Wissen über die Reformation und das Leben Martin Luthers. Gleichzeitig nehmen die Halloween-Partys einen immer größeren Stellenwert ein. ChurchNight, eine Initiative des Evangelischen Jugendwerks (EJW) in Württemberg will hier einen jugendgemäßen Gegenpol setzen. Mit ihrer Unterstützung entstand der „Reformationsgarten“.
Dieses Projekt lässt sich sehr gut als generationsübergreifende Aktion in der Gemeinde umsetzen. Beim Hauptleiter liegt sicher viel Arbeit und es sind einige Zeitreserven nötig. Aber in der Umsetzung und bei den Führungen können sich viele ehrenamtliche Mitarbeiter beteiligen, da recht unterschiedliche Begabungen gebraucht werden (Kulissen bauen, Öffentlichkeitsarbeit, Theaterszenen spielen, etc.) Lisa (17, Azubi), „unser Martin Luther“, hat sich eine ganze Woche Urlaub genommen, um dabei sein zu können und meinte am Ende, das sei ihr sinnvollster Urlaub gewesen.
Die große Resonanz auf das Pilotprojekt, sowohl von Besuchern als auch von Verantwortlichen und den Medien zeigt den Erfolg. Unser Wunsch ist es, die Idee im kommenden Jahr anderen Gemeinden zugänglich zu machen, vielleicht sogar über die württembergischen Landesgrenzen hinaus?
Informationen, Bilder und ein Film des Kirchenfernsehen unter: www.reformationsgarten.de
Weitere Ideen zur Gestaltung des Reformationstags: www.ejwue.de/churchnight/
Kontakt: Kathleen Kampes, Jugendreferentin im ejw Heilbronn www.ejw-heilbronn.de
Kathleen Kampes, November 2010
| Von Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, am
08.03.11 |
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